HAUSGEMEINSCHAFT

Drei Frauen, die im Haus eine kleine Gemeinschaft bilden. Wir sind verbindlich zusammen unterwegs in unserem Alltag. Jede beteiligt sich nach ihren Möglichkeiten an der Gestaltung und Durchführung von Angeboten und Alltagsaufgaben.


Wer sind wir?

SILVIA GURTNER

Ich bin 1962 geboren und in Thun aufgewachsen. In Interlaken habe ich meine Ausbildung als Krankenschwester gemacht. 

Das Berner Oberland ist Heimat geblieben, obwohl ich die Gegend schon früh verliess. Ab 1988 lebte ich für 25 Jahre mehrheitlich im Ausland. Im Rahmen einer christlichen Gemeinschaft engagierte ich mich für die Versöhnung unter Juden und Arabern, vor allem mit Familien, Kindern und Jugendlichen. Ich lebte lange in Frankreich und einige Jahre in Jerusalem. Diese Jahre haben mein Herzensanliegen für Gebet, Versöhnung, Kinder, Gemeinschaft und Verkündigung wesentlich geprägt.

Durch die Communität El Roi bin ich 2013 nach Basel gekommen und seither hiergeblieben. Mit der Weiterbildung «Bibel getanzt» habe ich entdeckt, wie ich tanzen mit biblischen Texten verbinden und vertiefen kann. Das hat mein Leben sehr bereichert. Ergänzend dazu kam eine Weiterbildung für Geistliche Begleitung und Exerzitien im Alltag. Ich freue mich sehr, dass ich hier im Huus am Brunne El Ro'i vieles davon einsetzen kann. Menschen zu begleiten auf ihrem Glaubensweg mit oder zu Gott ist ein grosses Herzensanliegen von mir.

Ich bin gerne unterwegs in der Natur, Sport tut meiner Seele wohl, schätze den Austausch und das Zusammensein mit Freunden und betätige mich gerne in der Küche oder seltener an der Nähmaschine. Einfachheit, Treue im Alltag und Begeisterung für das Leben sind meine Wegbegleiter. 

URSULA SCHWANK

Jahrgang 1966, aufgewachsen in der Ostschweiz, in einem kleinen Dorf auf dem Seerücken. 

Mein beruflicher Werdegang begann mit der Ausbildung zur Krankenschwester. Später habe ich mich entschieden mehr die therapeutische Richtung einzuschlagen.  So habe ich noch die Ausbildung zur Ergotherapeutin absolviert und konnte nun auch meine kreative Ader in meine berufliche Tätigkeit integrieren.                                        

Nach einigen Jahren Berufserfahrung lebte und arbeitete ich sechs Jahre als Entwicklungshelferin in Afghanistan. Menschen mit Behinderung in diesem unglaublich schwierigen Kontext auf ihrem herausfordernden Weg ein Stück zu begleiten, war herausfordernd, bereichernd und prägend zugleich.

2001 entdeckte ich die Exerzitien, christliche Meditation, die Kraft der Stille und die geistliche Begleitung. Das hat  meine Beziehung zu Gott ganz neu bereichert und vertieft  und ist mir sehr kostbar geworden. So habe ich dann, wieder zurück in der Schweiz, entschieden mich in diese Richtung weiterzubilden und eine Ausbildung für geistliche Begleitung und Exerzitien im Alltag zu machen. Menschen auf ihrem je eigenen Weg mit Gott, zu begleiten, dabei helfen ihre Ressourcen zu entdecken, ... begeistert mich immer wieder neu.

Ich bin gerne in der Natur und in den Bergen unterwegs, mag Pilgern,... interessiere mich für fremde Kulturen und kreatives Gestalten mit Farbe, Pinsel und Papier.

MADELEINE MONSCH

Im Juli 1955 kam ich in Basel zur Welt. Heute bin ich glücklich pensioniert und darf dankbar auf, nicht immer leichte und dennoch gesegnete, Lebensjahre zurück schauen. Prägend waren die 12 Jahre kontemplative Klostergemeinschaft in der Cté de Grandchamp, sowie meine anschliessenden 17 Jahre Berufszeit im sozialpädagogischen Rahmen mit sucht- und psychisch kranken Menschen. Ich erkannte, dass die Würde eines jeden Menschen absolut ist und der Weg der inneren Selbstannahme meines Da-Seins von zentralster Bedeutung für einen tiefen, anhaltenden Frieden im Herzen ist. Christus selbst spricht mir und uns allen sein bedingungsloses JA der Annahme, Barmherzigkeit und Vergebung zu.

Seit 20 Jahren nehme ich regelmässig an kontemplativen Exerzitienwochen nach Franz Jalics SJ teil. Zeitlich ideal war in diesem Kontext meine Ausbildung, innerhalb der reformierten Kirche Schweiz, zur Exerzitienbegleiterin.

Und so kam es...., dass ich Ende September 2020, geführt durch innere und äussere Umstände, in das Huus am Brunne El Ro'i einzog. Gemeinsam dürfen wir nun zu Dritt unterwegs sein, die Angebote des Hauses gestalten, den Gästeempfang leben und Gottes guter Gegenwart Raum und Zeit geben.

Nebst allen Tieren mit Fell, insbesondere Katzen, liebe ich die bildenden Künste, vorab die Malerei sowie Ikono- und Kaligrafie. Ich erhole mich beim Lesen von guter deutscher Literatur, inkl. Calvin und Hobbes, und bereise immer wieder den Afrikanischen Kontinent. Mit ein paar Freunden engagieren ich mich in Uganda für ein kirchliches Schulprojekt und, WhatsApp sei's gedankt, bin ich - über die Weltmeere hinweg - in regem Kontakt. Und ja, ich mag auch Schwarze Schoggi (86%+) und geniesse mit Silvia und Ursula gerne ein Glas Wein... Voilà!